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Gemeinde Breitenthal - Nattenhausen - Oberried
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In der ältesten uns bekannten Zeit hatte Nattenhausen einen eigenen Adel. Die Ritter von Nattenhausen erbauten sich am Nordende des Dorfes eine Burg, von der heute noch die sehr gut erhaltene Anlage kündet. Allerdings trägt sie heute eine Kapelle und Kreuzwegstationen zum Gedächtnis der Gefallenen beider Weltkriege. Wann die Burg zerfiel, lässt sich nicht nachweisen, aber sicher ist, dass sie schon lange vor dem Bauernkrieg (1524/25) nicht mehr bestand, denn der Ort gehörte schon im 15. Jahrhundert zu verschiedenen anderen Herrschaften.


Der älteste Nachweis für das Dorf und sein Rittergeschlecht datiert aus dem Jahre 1160, wo ein Ludwig von Nattenhausen als Zeuge in einer Verkaufsache im Kloster Roggenburg unterzeichnete. An dieses Kloster kam Nattenhausen im Jahre 1266 durch Bischof Hartmann von Augsburg, der letzte Graf von Dillingen und Kyburg. Seit diesem Datum wurde die Seelsorge von Prämonstratenserpatern übernommen. Dem Kloster Roggenburg sollen nur sechs Höfe gehört haben, für die anderen Höfe werden verschiedene Grundherren genannt. Auch die Güter und Rechte von Nattenhausen gingen nun durch die Brüder Werner und Heinrich von Nordholz am Sonntag von Jakobi 1326 an das Kloster.


Im Jahre 1377 gab Bischof Burkhard von Ellerbach (heute Erbach) die Güter zu Nattenhausen zu Lehen an Mitglieder seiner Familie. Ein Pupelin von Ellerbach hinterlässt Nattenhausen Güter seiner Witwe Barbara von Knöringen, die sie an den Ulmer Bürger Johannes Biether veräußert. Dieser verweigert dem Kloster den Zehent, weil Nattenhausen bischöfliches Lehen sei. Der Abt kann aber beweisen, dass mit der Inkorporation auch der Zehent an das Kloster gefallen ist. 1474 wird das Kloster Klosterbeuren als Grundbesitzer von Nattenhausen genannt.
Geschichte Nattenhausen
Jahr 1860:
Jahr 1873:
Jahr 1884:
Jahr 1905:
Jahr 1910:
Jahr 1950:
Jahr 2001:
335 Einwohner
334 Einwohner
340  Einwohner
340  Einwohner
348 Einwohner
532 Einwohner
589  Einwohner
Einwohnerzahlen Nattenhausen