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Gemeinde Breitenthal - Nattenhausen - Oberried
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Das Wappen von Breitenthal:

Seit 1983 führt die Gemeinde Breitenthal ihr Wappen, das auf die Geschichte der beiden einst selbstständigen Ortsteile Breitenthal und Nattenhausen eingeht. Breitenthal wird zum ersten Mal im Jahr 1105 erwähnt. Der Ort gehörte zu den Stiftungsgütern des Klosters Roggenburg. Die vordere Schildhälfte ist dem Roggenburger Kanzleisiegel entnommen. Die Roggenähren und der grüne Dreiberg weisen ausserdem auf die ländliche Umgebung hin. Nattenhausen gehört bis 1492 zur Markgrafschaft Burgau, im 16. Jahrhundert kam der Ort dann an das Hochstift Augsburg. Die Farben Rot und Silber im Wappen weisen darauf hin. Der Wellenbalken schliesslich stellt die Günz dar. 1983 beschloss der Gemeinderat, das Wappen einzuführen. (Quelle: Haus der Bayerischen Geschichte, Wappen-Archiv)

Name des Dorfes:


In den Kirchenbüchern heißt der Ort von 1600 – 1800 „Braittenthal“, von da ab finden wir immer häufiger die heutige Bezeichnung Breitenthal. Der Filialort Oberried hieß in obengenannter Zeit Oberrieden, heute Oberried. Die Bezeichnung des Ortes wurde von der Lage am Günztal abgeleitet, da sich in den Kirchenbüchern häufig die lateinische Bezeichnung „latta Valle“ das heißt „breites Tal“ findet.


Geschichte Breitenthal
Entstehung des Ortes:

Über Gründung und Alter von Breitenthal ist ein Nachweis nicht mehr zu erbringen, soviel aber steht fest, dass der Ort schon vor dem Jahre 1100 bestanden hat. Urkundlich ist festgestellt, dass unmittelbar nach Gründung des Klosters Roggenburg im Jahre 1126 Breitenthal und Oberried als fromme Stiftung von dem Grafen von Bibereck dem Kloster übergeben wurde. Einige Güter in Breitenthal und Oberried waren noch Besitztum von umliegenden Rittern und Herren. Diese Güter erwarb das Kloster durch Kauf, was Kaufbriefe und ähnliche Urkunden aus den Jahren 1297 und 1539 erweisen. Im Jahre 1691 kaufte Abt Michael Probst einen Hof zu Breitenthal von einem „Edlen von Erolzheim“, 1297 von den Gebrüdern Buosch ein Gut; 1539 schloss Abt Johannes wegen eines Gutes in Breitenthal einen Tauschvertrag mit Eustachius Ungelter von Theissenhausen (Deisenhausen) ab. Auch in Oberried wurden in gleicher Zeit einige Güter durch das Kloster angekauft. Diese Unrkunden über vorgenannte Käufe sind leider in Kriegszeiten vernichtet worden oder verloren gegangen; deren früheres Vorhandensein führt aber Pater Ludolf Weiler in dem Buch „Denkmal des Dankes“ ausdrücklich an. Vor der Zugehörigkeit zum Kloster Roggenburg gehörte der Ort Breitenthal mit Oberried zur Markgrafschaft Burgau.